Essgewohnheiten reflektieren
Eine bewusste Pause kann helfen, Routinen zu erkennen und die eigenen Hunger- und Sättigungssignale neu wahrzunehmen.
Entlasten. Reinigen. Unterstützen.
Fasten ist mehr als der Verzicht auf Essen. Es kann ein Anlass sein, den eigenen Alltag zu reflektieren und nachhaltige Gewohnheiten zu entwickeln – mit persönlicher Begleitung und realistischen Erwartungen.
Was Fasten unterstützen kann
Eine bewusste Pause kann helfen, Routinen zu erkennen und die eigenen Hunger- und Sättigungssignale neu wahrzunehmen.
Bei bestimmten Fastenformen zeigen Studien mögliche Verbesserungen von Gewicht, Blutdruck oder einzelnen Stoffwechselwerten. Das gilt nicht gleichermaßen für alle Menschen.
Abstand vom Alltag, Atemübungen und sanfte Bewegung können die Erholung fördern. Die Auszeit schafft Raum für bewusstere Entscheidungen.
Persönliche Ernährungstipps helfen dir, die Impulse in deinen Alltag mitzunehmen. Entscheidend sind langfristige Gewohnheiten, nicht nur die Fastenphase.
Die Fastenform
23/1 ist eine Fastenform nach Wilma Bürger: 23 Stunden ohne kalorienhaltige Nahrung, danach ein kurzes Essensfenster von rund einer Stunde mit einer bewussten, basenüberschüssigen Mahlzeit. Was während der Fastenzeit getrunken wird – vor allem Wasser, ungesüßter Tee oder schwarzer Kaffee – wird vorher besprochen. Der Tagesrhythmus bleibt erhalten, deshalb lässt sich 23/1 gut in einen normalen Alltag übertragen.
Keine kalorienhaltige Nahrung. Getrunken wird nach Absprache – vor allem Wasser und ungesüßter Tee.
Eine bewusste Mahlzeit mit wertvollen Zutaten – langsam gegessen und in Ruhe genossen. Was auf den Teller kommt, wird vorher persönlich abgestimmt.
Die Art des Fastens wird individuell auf die Bedürfnisse der Teilnehmerin bzw. des Teilnehmers angepasst. Fastenzeit, Essensfenster, Dauer und Begleitung werden vorab und während des Retreats persönlich abgestimmt – 23/1 ist ein Rahmen, kein Programm, das übergestülpt wird.
Diese Fastenform ist nicht für alle geeignet. Bei Schwangerschaft, Stillzeit, Essstörung in der Vorgeschichte, Untergewicht, Diabetes, schweren Erkrankungen oder relevanter Medikation ist eine ärztliche Abklärung erforderlich. Der Start erfolgt nach einem persönlichen Vorgespräch.
Autophagie ist ein natürlicher zellulärer Recyclingprozess. Nährstoffverfügbarkeit beeinflusst ihn; Fasten wird in diesem Zusammenhang intensiv erforscht. Aus der Grundlagenforschung lässt sich jedoch keine verlässliche Aussage ableiten, ab welcher Fastenstunde beim einzelnen Menschen eine bestimmte Wirkung eintritt.
Deshalb versprechen wir weder „Zellreinigung“ noch Verüngung oder eine Verlängerung des Lebens. „Reinigen“ beschreibt in unserem Retreat einen bewussten Neustart – keine medizinisch nachgewiesene Entgiftung.
Längeres Fasten ist nicht für alle Menschen geeignet. Schwangerschaft, Stillzeit, Untergewicht, Essstörungen und das Kindes- oder Jugendalter sprechen gegen längere Fastenphasen.
Bei Diabetes, Herz- oder Nierenerkrankungen, anderen chronischen Erkrankungen und regelmäßiger Medikation ist eine ärztliche Abklärung erforderlich. Medikamente niemals eigenständig absetzen. Auch Kopfschmerzen, Schwindel oder Kreislaufprobleme können auftreten und gehören angesprochen.
Die Fastenform, die Dauer der eigentlichen Fastenphase und der anschließende Kostaufbau werden individuell vereinbart. Ein 14-tägiger Aufenthalt bedeutet nicht automatisch 14 Tage vollständigen Nahrungsverzicht.
Zum Weiterlesen: Nutrition Reviews – Nutzen und Risiken längerer Fastenphasen. Individuelle Ergebnisse sind nicht garantiert. Das Retreat ist keine medizinische Behandlung.
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Nächster Retreat-Start: Samstag, 21.11.2026
Folgetermine von Jänner bis April 2027 – die genauen Termine folgen in Kürze.
Sieben oder vierzehn Tage, die ganz dir gehören. Wir begleiten dich auf deinem Weg zu mehr bewusstem Wohlbefinden.
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